Füllstand messen mit Ultraschall

Das am meisten verbreitete Prinzip zur Füllstandsmessung beruht auf der Laufzeitmessung eines ausgesandten und vom Füllgut reflektierten Luftultraschallimpulses. Dabei sind Piezowandler außerhalb des zu detektierenden Mediums platziert und arbeiten als Sender und Empfänger. Sie senden Ultraschallimpulse aus, die vom Füllmedium reflektiert werden. Die benötigte Laufzeit ist ein Maß für den zurückgelegten Weg im leeren Behälterteil.

 

 

Berührungslose Füllstandmessung

Bei dieser Methode sind auch berührungslose Messungen möglich, bei denen über eine Abstandsmessung der Füllstand von Flüssigkeiten aber auch von Feststoffen, z. B. in Silos, gemessen werden kann. Die Auflösung bzw. Genauigkeit hängen davon ab, wie gut der Ultraschallimpuls von der jeweiligen Oberfläche reflektiert wird.

 

  • Berührungslose Messung
  • Keine Kontamination des Füllmediums oder der Sensoren

 

 

 

Füllstand messen mit Tauchschwingern oder Stimmgabelsensoren

Füllstandsmessungen können auch mit sogenannten Tauchschwingern oder Stimmgabelsensoren durchgeführt werden. Hierbei werden Piezoelemente als Niveauschalter eingesetzt. Diese werden in verschiedenen Behälterhöhen platziert.

Die Piezowandler regen eine Stimmgabel in ihrer Eigenfrequenz an. Bei Kontakt mit dem zu messenden Medium verschiebt sich die Resonanzfrequenz. Diese Methode ist sehr zuverlässig und unabhängig von der Art des Füllmediums.

 

  • Robustes Messmittel
  • Messung unabhängig von der Art des Füllmediums

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Success Story: PI Ultraschall-Piezoelemente für sensorische Anwendungen

Von der Füllstandsmessung bis zur Adaptronik
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